MOHITO - Modellgetriebene homogenisierte Datenhaltung und Synchronisation mit vorhersagbaren Eigenschaften für plattformübergreifende Anwendungen

Förderkennzeichen:   01 IS 12 012 A-C

Das MOHITO-Projekt hat zum Ziel die Herausforderungen der Multi-Plattformentwicklung verteilter Anwendungen anzugehen. Dabei werden speziell die Datenhaltungsschichten (Daten-API, Datenbankschemata, Datenbankzugriffschicht, Caches und Synchronisationsmechanismen) verteilter Multi-Plattformanwendungen adressiert.

Unter dem Begriff Multi-Plattform verbergen sich sowohl verschiedene Mobil-Betriebssysteme (iOS, Android, Blackberry), Server- (JavaEE, Spring) und Desktopsysteme (Windows, Mac, Linux), als auch  verschiedene Browser (Internet Explorer, Mozilla, Google Chrome). Eine Beschränkung rein auf Browser-basierte Anwendungen ist nicht ausreichend um verschiedene Plattformen konsequent zu bedienen, da diese von Endbenutzern häufig nicht als nativ wahrgenommen werden. Softwarehersteller sind daher gezwungen echte Multi-Plattformanwendungen anzubieten.

B2M, CAS und FZI bündeln ihre Erfahrung in MOHITO. B2M hat langjährige Erfahrungen in der Entwicklung von Multi-Plattformanwendungen insbesondere im Bereich der Applikationen für mobile Endgeräte. Darüber hinaus hat die B2M in einem anderen Forschungsprojekt eine Middleware entwickelt, die insbesondere die Erfordernisse von mobilen Clients bei der Nutzung von Backenddiensten berücksichtigt. Diese Middleware wird im MOHITO Projekt verwendet werden. CAS und ihre Mitarbeiter haben mehrjährige Erfahrung in der Entwicklung von CRM-Systemen. Bestehende Produkte arbeiten bereits teilweise verteilt und die Anforderung für zu erreichende Plattformen steigt stetig. Das FZI ist eines der führenden Forschungsinstitute im Bereich modelgetriebener Entwicklung und Software-Qualität in Deutschland. Darüber hinaus ist das FZI Experte im Bereich von Software-Architekturen.